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Beflockung

Flex- und Flockdruck

Das Motiv wird über einen Plotter ausgeschnitten und dann unter großem Druck und Hitze auf das Textil aufgebracht, das Ergebnis ist ein samtartiger (Flock) bzw. glatter (Flex) Aufdruck, der gut wasch- und bügelbar ist. Dieses Druckverfahren eignet sich nur für vektorisierbare Grafiken und nicht für komplexe Motive (nur wenige Farben, keine Farbverläufe, kein kleiner Raster). Der Druck ist bereits ab 1 Stück möglich und der Preis richtet sich nach Größe und Detailreichtum des Druckmotives und Anzahl der Farben.

Printable Flex- und Flock

Das Motiv wird im Lösemitteldigitaldruck mit einem Digitaldrucker mit Solvent- oder Sublimationsfarben auf einen weiße Flex- oder Flockfolie gedruckt und danach (je nach Motiv) konturgeschnitten. Das bedruckbare Material ist mit einem Schmelzkleber (hot melt) beschichtet, so dass die Transfers anschließend im Heißtransferverfahren auf das Textil übertragen werden kann.

Plastisol

Der Plastisoldruck ist eine Siebdruckart, bei der die Farben auf ein Trägermaterial gedruckt werden, welches mit einer Transferpresse durch Hitze und Druck auf das Textil übertragen wird.

Durch die hohe Deckkraft ist der Plastisoldruck hervorragend für dunkle Untergründe geeignet. Der Plastisoldruckzeichnet sich durch die weiche, gummierte, dehnbare und strapazierfähige Oberfläche aus.

Eigenschaften des Plastisoldruck:
* Geeignet für große Auflagen
* Einlagerung von Transfer möglich
* Hervorragende Bildqualität
* Sonderfarben (Gold, Glitzer) möglich
* Schwierige Designs sind druckbar
* Druck auf dunkle und helle Stoffe
* Spezielle Funktionsfasern sind bedruckbar
* Beste Haltbarkeit und Waschqualität

Thermosublimation

Der Sublimationsdruck ist ein Druckverfahren bei dem die Tinte (Sublimationstinte) auf ein Trägerpapier gedruckt und danach mittels einer Transferpresse in das Textilgewebe eingedampft (sublimiert) wird.
Die Materialien (100% Polyester-Anteil oder 63% Polyester und 37% Baumwolle) die auf diese Weise bedruckt werden, sind speziell für den Sublimationsdruck hergestellt.
Beim Sublimationsdruck werden die Echtfarben des Druckmotivs direkt in das Textil (Textilfaser) gedruckt. Dabei können Motive mit sehr vielen Farben und Farbverläufen problemlos umgesetzt werden.
Durch die erzeugte Hitze der Transferpressen überträgt sich das Motiv in das Druckmedium. Aus diesem Grund können Sie den Druck auf dem Textil auch nicht fühlen.
Besonders bei Textilien hat dieses Drucktechnik entscheidende Vorteile gegenüber des herkömmlichen und bekannten Digitaltransfer. Das Motiv kann praktisch (selbst beim kochen) nicht mehr ausgewaschen werden.
Der Sublimationsdruck wird vorrangig bei geringen Stückzahlen, bei ein bis mehrfarbigen Motiven eingesetzt und ist nur mit speziellen weißen Textilienmöglich.

Lasertransferdruck

Der Lasertransfer-Druck ist ein Druckverfahren, bei dem zunächst mittels Lasertechnologie, also in aller Regel unter Verwendung eines Laserfarbdruckers, eine Transferfolie oder ein Transferpapier seitenverkehrt mit dem jeweiligen Motiv bedruckt wird. Anschließend wird das Motiv auf das zu bedruckende Material übertragen.
Dabei wird das Motiv meist im Thermodruckverfahren von der Transferfolie auf den Stoff gebracht. Es ermöglicht Drucke in hoher Auflösung und somit selbst Foto-realistische Motive. Weiterer Vorteil dieser Druckvariante ist ihre Flexibilität. Fast jedes beliebige Dateiformat kann für die Vorlage verwendet werden. Die Herstellung einer Druckform entfällt, was insbesondere bei kleinen Stückzahlen von Vorteil ist und hier eine enorme Kostenersparnis darstellt. Die kostengünstige Produktion auch von Einzeldrucken ermöglicht eine hohe Individualität in der Gestaltung von Textilien. Da die Transferfolie allerdings nur einmal verwendet werden kann, ist das Verfahren für die Produktion großer Stückzahlen weniger geeignet. Zudem eignet sich das Verfahren im Grunde nur für sehr helle Textilien. Mittels einem speziellen, weiß beschichteten Transferpapier können zwar auch dunklere Stoffe bedruckt werden, allerdings nur mit recht stark sichtbaren Konturen und geringerer Waschbeständigkeit.

Direktdruck (DTG)

„DTG“ ist die Abkürzung für „Direct To Garment“. Mit einem an den PC angeschlossenen Inkjet-Drucker werden spezielle (meist wasserbasierende) Pigmenttinten direkt auf das Textil gedruckt und anschließend mit Hitze dauerhaft fixiert. Der Druck ist angenehm weich im Griff und weist eine gute Waschbeständigkeit, leuchtende Farben und eine hohe Detailtreue auf. Im Gegensatz zum Sublimationsdruck eignen sich vor allem Textilien aus 100% Baumwolle und Mischgewebe (je nach Tinte mit bis zu 50% Polyesteranteil). Der Druck auf helle Textilfarben ist normalerweise unproblematisch, da kein „Unterweiß“ benötigt wird. Bei dunklen Textilien muss – ähnlich wie im Siebdruck – ein Weiß unterlegt werden. Bei den meisten aktuell auf dem Markt befindlichen Druckern ist dieses Unterweiß nicht ganz unproblematisch, da es sehr wartungsintensiv und aufwendig zu verarbeiten ist und auch die Textilien vorbehandelt werden müssen. Dennoch dürfte dem digitalen Textil-Direktdruck die Zukunft gehören.

Siebdruck

Der Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf das zu bedruckende Material gedruckt wird. An denjenigen Stellen des Gewebes, wo dem Druckbild entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, werden die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht.

Im Siebdruckverfahren ist es möglich, viele verschiedene Materialien zu bedrucken, sowohl flache (Folien, Platten etc.) wie auch geformte (Flaschen, Gerätegehäuse etc.). Dazu werden je nach Material spezielle Druckfarben eingesetzt. Hauptsächlich werden Papiererzeugnisse, Kunststoffe, Textilien, Keramik, Metall, Holz und Glas bedruckt. Das Druckformat reicht – je nach Anwendung – von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern. Ein Vorteil des Siebdrucks besteht darin, dass durch verschiedene Gewebefeinheiten der Farbauftrag variiert werden kann, so dass hohe Farbschichtdicken erreicht werden können. Im Vergleich zu anderen Druckverfahren ist die Druckgeschwindigkeit jedoch relativ gering. Der Siebdruck wird hauptsächlich im Bereich der Werbung und Beschriftung, im Textil- und Keramikdruck und für industrielle Anwendungen eingesetzt.Der Siebdruck wird neben dem Hochdruck, dem Tiefdruck und dem Flachdruck (Offsetdruck) auch als Durchdruck bezeichnet, da die druckenden Stellen der Siebdruckform farbdurchlässig sind.

Bestickung

Die Veredelung mit Stickereien eignet sich für kleine und große Auflagen. Besonders Variationen aus Logo oder Schriftzüge auf Brust oder Kragen sind bereits bei kleinen Auflagen eine hochwertige Alternative zum Textildruck. Stickereien haben eine sehr lange Haltbarkeit ohne Qualitätsverlust, sind auf fast allen Gewebearten anzubringen und zeugen von einer hervorragenden Farbintensität durch eine sehr hohe Auswahl an verschiedenen Garnfarben. Egal ob als Sticketiketten zum Aufbügeln/Aufnähen oder als Direktstick auf Textilien, Caps oder Frottierware, es besteht in keinen Fällen eine Waschbarkeitseinschränkung. Gestickt wird auf einer 15-Nadel Stickmaschinen, d.h. es können in einem Stickmuster 15 verschiedene Garnfarben ohne Umspannen oder Garnwechsel in einem Durchgang gestickt werden. Dies führt wiederum zu geringeren Produktionskosten, wovon Sie profitieren können.

Eigenschaften von Stick:
* Hohe Farbbrillanz
* Lange Haltbarkeit, kaum Qualitätsverlust
* Hochwertige Veredelung
* Geeignet für geringe sowie hohe Auflagen
* Stickbereich 500x300mm
* 250 Farben