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Tampondruck

Der Tampondruck ist ein indirektes Druckverfahren (Tiefdruckprinzip), dass sich zum wichtigsten Verfahren zum Bedrucken von Kunststoffkörpern entwickelt hat.

Das Druckklischee trägt in seiner Oberfläche das zu druckende, tiefer liegende Druckbild. Die Rakel flutet die Farbe in das tiefer liegende Druckbild und rakelt die überschüssige Farbe sauber ab. Nach dem Rakeln fährt ein elastischer Drucktampon über das Klischee und nimmt über eine Hubbewegung die zurückgebliebene Farbe auf, um diese dann auf das Kunststoffteil zu übertragen, also indirekt zu drucken.

Der Vorteil dieser ungewöhnlichen Druckübertragung besteht in der Verformbarkeit des Tampons aus Silikonkautschuk, durch den das Bedrucken von gewölbten Flächen (konvex oder konkav) ohne weiteres möglich wird. Der Tampon nimmt aufgrund seiner Elastizität die Form des zu bedruckenden Körpers an und kann so ideal das Motiv auf den Bedruckstoff übertragen.

Druckverfahren – Tampondruck
DB Sonderband: Wikipedia Frühjahr 2005, S. 441468
Autoren: MikeKrueger, Ekkenekepen, BK, sowie 1 anonymer Internetnutzer.