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Viele der modernen, gerne als Digitaldruck bezeichneten Drucktechniken kann man unter der Bezeichnung elektrofotografische Druckverfahren (Elektrofotografie) zusammenfassen, die sich im wesentlichen aus der Xerox-Fotokopie, dem Bürokopierer, entwickelt haben. Auch Laserdrucker bzw. der Laserdruck fallen unter diese Gruppe.

Laserdruck – die Drucktechnik

Bei der Kopie wird eine elektrisch negativ geladene Walze durch Lichteinfluss (der Laser beim Laserdrucker, auch LED sind zunehmend im Einsatz) teilweise entladen, der positiv geladene Toner, staubfeines Pulver, wird von der verbliebenen Ladung angezogen und auf ein gleichfalls elektrisch geladenes Papier abgezogen. Die Fixierung erfolgt durch Hitze und Druck, wobei die mikroskopisch kleinen kunststoffumhüllten Pigmente aufgeschmolzen und aufgequetscht werden.

Beim Farbkopierer kommt auch noch zusätzlich Silikonöl (Griffschutz) hinzu, was der Farbkopie ihre glänzende Oberfläche verleiht. Die Feinheit des Druckes hängt dabei auch von der Größe der Tonerpartikel ab, moderne Mikrotoner ergeben einen dünneren Farbauftrag und ein präziseres Druckbild. Für Kleinauflagen stoßen Hochleistungskopierer wie der Xerox DocuTech mit 120 sw-Kopien pro Minute bereits seit einiger Zeit in den Einsatzbereich des Kleinoffsetdrucks vor. Vorteile dieser Kopierverfahren sind geringe Grundkosten, direkte Computeranbindung, und einfache Änderungsmöglichkeiten von Teilauflagen.